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"Branchen-Oscar" geht nach Hamburg

Seit 1990 ehrt die AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe) mit der Verleihung des „Branchen-Oscars“ herausragende Persönlichkeiten in der Hotellerie.
In diesem Jahr fiel die Wahl auf Ingo C. Peters, der das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg seit 16 Jahren leitet. Im Hotel an der Binnenalster startete er seine Laufbahn 1981 als Page, um 1997 – nach Lehr- und Wanderjahren in England, Asien und den USA – als geschäftsführender Direktor in sein „Stammhaus“ zurückzukehren. 
Seitdem erlebte er mehrere Eigentümer sowie Betreiberwechsel und trug mit seinem Engagement maßgeblich zu Kontinuität im Wandel der Zeiten bei.
Im vergangenen Jahr verkaufte die kanadische Kette Fairmont das Hotel an den rheinischen Unternehmer Kurt Dohle – betreibt es aber nach wie vor. Für Peters war das „das Beste“, was ihm passieren konnte. Denn der neue Besitzer investiert in den exquisiten „Oldtimer mit Hightech unter der Haube“, wie Ingo C. Peters das Grandhotel beschreibt. Bereits im Sommer 2013 wurde das 2-Sterne-Restaurant „Haerlin“ für eine Million Euro umgestaltet, weitere drei Millionen Euro flossen in die Küchenbereiche.
Als Hotelchef verfolgt Ingo C. Peters eine Vision: nämlich die, Tradition mit einer zeitgemäßen Form des Genießens und Wohlfühlens zu verbinden. Auf diese Weise gelang es ihm, das 5-Sterne-Superior-Haus als internationale Top-Adresse zu festigen, es gegenwartstauglich und gleichzeitig zukunftsfähig zu machen. Heute erwirtschaftet das Hotel Vier Jahreszeiten mit rund 250 Vollbeschäftigten einen Jahres-Nettoumsatz von 18,2 Millionen Euro.

Special Award für Karl Nüser vom Nassauer Hof in Wiesbaden

Der Nassauer Hof ist sein Lebenswerk. Seit 33 Jahren leitet Karl Nüser die Geschicke des geschichtsträchtigen 5-Sterne-Superior-Hotels in Wiesbaden. Sein Credo: „Wir kämpfen um jeden Gast, aber nicht um jeden Preis.“ Seitdem das Hotel im Jahr 2000 an einen Immobilienfonds verkauft wurde, ist Karl Nüser geschäftsführender Gesellschafter der Nassauer Hof Hotel GmbH und trägt somit einen Teil des finanziellen Risikos. Laut AHGZ steht Karl Nüser für die private Grandhotellerie, die sich – ohne Mäzen im Hintergrund – aus eigener Kraft behauptet. „Karl Nüser schaffte es, den Nassauer Hof von der steifen Vornehmheit eines Luxushotels zu befreien und erfolgreich in die Zukunft zu führen“: ein „Lebenswerk“, das nun durch die Vergabe des „Special Award“ gekrönt wurde.     
Bildzeile: Glückliche Preisteräger Ingo C. Peters und Karl Nüser (v.l.n.r)