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MEIKO Referenz - AKH Wien

Der Welt größte Spülanlage, die bisher je für ein Krankenhaus gebaut wurde, hat im AKH (Allgemeines Krankenhaus) Wien ihren Betrieb aufgenommen. 

 

Ein geniales Gebilde, das in seiner technischen Präzision eher einem Rangierbahnhof ähnelt als einer Spülküche. Das Herz der Spülanlage bildet wegen der hohen geforderten Kapazität ein Vollautomat und weiter sechs Breitbandmaschinen für Tabletts, Porzellan, Besteck, Clochen, Kühl- u. Warmhalteunterteile, Kochgeschirr, eine Korbtransportmaschine nur für Gläse und eine stationäre Wagenwaschanlage - aufgeteilt auf drei  untereinander vernetzte Spülküchen für Schwarzgeschirr, Personalspüle und Patientenspüle. Sie wurden in ein komplexes, hausinternes Containertransportsystem integriert, das aus ca. 170 verschiedenen Stationen im Haus im 3sec-Takt Schmutzgeschirr zum Reinigen an die entsprechenden Abräumstationen liefert. 

 

Das Ganze findet auf einem verzweigten Terrain von 8000 Quadratmetern - verteilt auf zwei  Ebenen und einer Zwischenebene - statt. Die Förderanlagen machen, zusammengerechnet, eine Länge von etwa 250 Metern aus. Die Gesamtlänge der Rundriemen in allen Durchmessern liegt bei weit über einem Kilometer. Die Meiko-Vertikalförderer spielen in dem System daher eine besondere Rolle.

 

Gespült werden täglich für bis zu 2.400 Patienten und über 10.000 sonstige Personen (davon gehen ca. 4000 zum Mittagessen) bis zu 11.000 Gedecksätze mit bis zu vierzehn Geschirrteilen.  Davon und damit nehmen die Patienten sowie die Mitarbeiter, Forscher, Ärzte, Pfleger und Studierende ihre Mahlzeiten.

 

Um den österreichischen Hygieneanforderungen in Spitälern zu entsprechen, mussten die Maschinen in Offenburg mit einer Zusatzausstattung versehen werden, die es möglich macht, das gereinigte Geschirr 30 Sekunden lang bei 85 Grad Celsius zu desinfizieren. Österreich ist bisher das einzige Land in Europa, das diese Anforderungen an die thermische Desinfektion stellt.

 

Meiko war seinerzeit der einzige Anbieter, dem man die Erfüllung der hohen Anforderungen des AKH in Wien zutraute. Herbert Kregl, Geschäftsführer von „Meiko Austria“ stellt deshalb fest: „Die Umsetzung der österreichischen Hygiene-Richtlinien, aber auch von HACCP insgesamt beim AKH ist ein europäischer Modellfall, und für Meiko ein bisher einzigartiges Prestigeobjekt“
 

Meiko ist bereits seit zehn Jahren mit dem Objekt „AKH Wien“ beschäftigt, bevor es nach anderthalb-jähriger Planungsphase unter tatkräftiger Mitarbeit von „Meiko Austria“ im letzten Jahr zur Vergabe des Megaauftrags mit einem Volumen von ca. 4,6 Millionen Euro kam. Das letzte Wort hatte am Ende der Direktor des Klinikums, Professor Dr. med. Reinhard Krepler, der als ausgebildeter Hygieniker in Wien als Institution gilt. „Von allem, was mir meine Fachleute, von der Haustechnik  bis zum Küchenleiter vorgeschlagen haben, schien mir Meiko das Beste. Die hochwertige Technik schaltet menschliche Irrtümer weitgehend aus, so dass ich allen Essenteilnehmern in unserem Hause, HACCP entsprechend, die höchste Sicherheitsstufe beim Einnehmen ihrer Mahlzeiten bieten kann. 

 

„Als Betrachter des Geschehens in unserer Spülküche bin ich am meisten davon beeindruckt, wie die Tabletts teilweise magnetisch abgeräumt und dann gedreht werden um wieder aufrecht aufgestellt aus der Maschine zu kommen“, stellte er in einem Interview fest.