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Internationaler Wissenstransfer aus der Krankenhaushygiene in die Industrie

Während in Deutschland die Diskussion, wie viele Patienten Opfer einer nosokomialen Infektion werden, in vollem Gange ist, richtet Meiko, Offenburger Hersteller von Reinigungs- und Desinfektionsgeräten, den Blick auf die gesamte Welt: „Wir sehen es als unseren Auftrag, Infektionsketten im Krankenhaus so gut als möglich zu unterbrechen“, erklärt Markus Braun, Vertriebsleiter weltweit der Meiko Medizintechniksparte. Und weiter: „Da menschliche Ausscheidungen wie Urin, Faeces, Sputum oder Erbrochenes zu den Stoffen mit der höchsten Keimbelastung gehören, sollte ihnen ein besonderes Augenmerk gelten“.
Aus diesem Grund lud Meiko nun Partner aus 32 Ländern zu einem International Sales Meeting. Für sie, die tagtäglich direkt mit den Verantwortlichen der Krankenhaushygiene zu tun haben, standen alle Themen rund um menschliche Ausscheidungen und deren Management auf der Tagesordnung.

„Dass unser Team die technischen Besonderheiten unserer Produkte jederzeit abrufen kann, setzen wir als gegeben voraus“, so Markus Braun weiter, „dass das Team jedoch Trainings erhält, die vertraut machen mit allem, was in den Hygieneabteilungen der Kliniken rund um den Globus an Problemen und Besonderheiten existiert – das zu vermitteln, ist unsere Aufgabe“, ergänzt Markus Braun. Alle zwei Jahre lädt das Unternehmen seine Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt zu dieser Veranstaltung ein. In diesem Jahr standen außer Trainings zur Aktualisierung des technischen Know-hows außerdem Workshops zu Hygienefragen an. Um das Tagesgeschäft und die Nöte der Schwestern und Pfleger im Krankenhaus zu verstehen, stand die holländische Hygienefachkraft und Inhaberin des Unternehmens „KNIP Consult“, Gertie van Knippenberg, auf der Referentenliste. Da die Anforderungen an das Krankenhauspersonal international unterschiedlich sind, wurden auch die Situation und die Prozesse in anderen Ländern betrachtet.

Was es bedeutet, in einem großen kanadischen Krankenhaus wie Providence Care in Kingston als Hygienefachkraft verantwortlich zu sein für Weiterbildung, Surveillance und Ausbruchs-Management – davon berichtete Jim Gauthier. Der Dozent und Referent bei internationalen Hygiene-Kongressen war unter anderem einer der Infektions-Kontrolleure während eines SARS-Ausbruchs in Toronto. Sein Fazit daraus: „Angst entsteht dann, wenn man nicht vorbereitet ist, falls Unbekanntes auf einen zu kommt. Wir, die wir in der Infektionskontrolle arbeiten, müssen Risiken bewerten, bekämpfen und transparent machen, was geschieht!“ Insbesondere Themen wie Transparenz in den optimalen Abläufen und das Know-how zur Verhinderung von nosokomialen Infektionen durch Reinigungs- und Desinfektionsgeräte wurden intensiv bearbeitet. „Zur Analyse der Anforderungen unserer Anwender ist es unabdingbar, dass wir den kompletten Prozess verstehen. Daraus können optimale Lösungen für den Kunden auf Station entwickeln. Die Veranstaltung war hervorragend dafür geeignet. Ich habe viel gelernt und freue mich auf die kommenden Gespräche mit meinen Kunden,“ meint Sarah Preston Owens aus Australien.

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