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    Wissenswertes über das neuartige Coronavirus

    Virologe und Hygieniker PD Dr. Dr. Friedrich von Rheinbaben gibt Antworten

    PD Dr. rer. nat. Dr med. habil. Friedrich von Rheinbaben:

     

    Studierte Mikrobiologie und Virologie an der Universität Bonn und Gießen. Im Jahre 1987 wechselte er in die Industrie und baute die virologische Abteilung der Henkel KGaA auf. Später arbeitete er für die Firma ECOLAB und blickt so auf über 25 Jahre Tätigkeit im Forschungs- und Entwicklungsbereich beider Großunternehmen zurück. Ab dem Jahre 2011 ist er Angehöriger der HygCen-Gruppe.

    Dr. v. Rheinbaben habilitierte an der Universität Witten-Herdecke im Fachgebiet Hygiene und Mikrobiologie / Virologie. Er hat Lehraufträge für die Universität Witten /Herdecke, Deutschland, wie auch für die Universität Krems in Österreich. Dr. v. Rheinbaben ist Autor und Mitautor mehrerer Fachbücher und zahlreicher Artikel der Fachgebiete Hygiene und Infektionsverhütung und hilft Industrieunternehmen in Fragen technischer und industrieller Hygiene.

    Coronaviren sind eine große Familie von Viren, die verschiedene Krankheiten auslösen können. Gewöhnlich verursachen sie beim Menschen mild verlaufende Atemwegs- und Darminfektionen.

    In der Vergangenheit hat man allerdings auch einige Arten gefunden, die schwere Lungeninfektionen verursachen wie das SARS- oder das MERS-Virus. Beide Viren stammen aus bislang unbekannten Reservoiren und erwiesen sich in Einzelfällen als hochgefährlich.

    Das neuartige Coronavirus, das Ende Dezember in China erstmals aufgetreten ist, bildet in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Anfangs hat es den Namen 2019-nCoV erhalten. Der Erreger an sich wird inzwischen als SARS-CoV-2 bezeichnet, die dadurch ausgelöste Atemwegserkrankung als COVID-19.

    Der neuartige Coronavirus gehört zu den behüllten Viren. Der Verlust der Virushülle oder die Entfernung der Lipidkomponenten aus der Hülle verhindern, dass er Wirtszellen infizieren kann. Dieser Umstand wird zur Inaktivierung von behüllten Viren genutzt, um eine Verbreitung zu unterbinden.

    Die sehr gute Wirksamkeit alkalischer Reiniger gegenüber behüllten Viren ist in zahlreichen Untersuchungen belegt. Dies gilt in besonderem Maße für Reiniger mit einem hohen Fett-Tragevermögen und für heiße Reinigungslösungen im Temperaturbereich von 50° C und höher.

    Außerdem ist – wie bei allen Coronaviren – keine besondere Thermoresistenz bekannt. Es ist davon auszugehen, dass das neuartige Coronavirus bereits gegenüber Temperaturen von 60 bis 70° C sensibel ist.

    Aufgrund dieser Eigenschaften ist MEIKO Spültechnik sowie die Reinigungs- und Desinfektionstechnik besonders wirksam bei der Inaktivierung des neuartigen Coronavirus, wie Virologe und Hygieniker PD Dr. Dr. Friedrich von Rheinbaben bestätigte. 


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    In seiner Gefährlichkeit ist es offensichtlich mit den Influenza-A-Viren vergleichbar.

    Man muss davon ausgehen, dass ein Großteil der Erkrankungen symptomlos oder nur mit milden Krankheitszeichen verläuft. (Zum Vergleich: Beim SARS-Virus wurde das bei 80 % der Infizierten angenommen.)

    Bei einer schweren Erkrankung ist ein letaler Krankheitsverlauf nicht auszuschließen, gerade wenn weitere Risikofaktoren bestehen wie eine chronische Grunderkrankung oder ein hohes Lebensalter.

    Das neuartige Coronavirus wird von Mensch zu Mensch übertragen.

    Beginnen die Symptome mit einem Schnupfen-ähnlichen Erkrankungsbild, so ist nach derzeitigem Stand von einer Kontaktübertragung auszugehen – meist direkt oder indirekt über die Hände.

    Kommt es dagegen zu einer Infektion der tieferen Lunge und beobachtet man in dieser Phase Husten als Leitsymptom, so muss man besonders mit einer Verbreitung des Erregers über Aerosole (Tröpfchenübertragung) rechnen.

    Mit Herunterschlucken der Atemwegssekrete gelangen die Viren zwangsläufig auch in den Verdauungstrakt. Sofern sie die dort herrschenden Bedingungen tolerieren (pH-Wert des Magens) und sich im Darm vielleicht noch vermehren können, ist auch ein fäkal-oraler Übertragungsweg möglich. Der Nachweis von genetischem Material des neuen Virus im Patientenstuhl weist jedenfalls darauf hin.

    Allgemein sind alle Atemwegssekrete als potenziell infektiös anzusehen – auch von Personen, die sich ggf. noch in der Inkubationszeit befinden. Dadurch ist auch eine Kontamination von Besteck, Geschirr und Gläsern möglich.

    Des Weiteren ist auch der Kontakt mit Fäkalien ein nicht auszuschließender Übertragungsweg.

    Empfehlungen: So können Sie sich schützen

    „Generell gelten die Hygieneempfehlungen, die bei allen Atemwegsinfektionen greifen“, so PD Dr. Dr. Friedrich von Rheinbaben.

    • Vermeiden Sie engen Kontakt zu Erkrankten sowie bei eigenem Krankheitsverdacht zu anfälligen Personen (z.B. Schwangere, kleine Kinder, Senioren).
    • Vermeiden Sie Ansammlungen von Menschen, insbesondere in geschlossenen Räumen, aber auch in der Öffentlichkeit.
    • Husten und Niesen Sie in ein Einmaltaschentuch und entsorgen Sie dieses direkt.
    • Waschen Sie die Hände bei Bedarf mit Wasser und Seife, insbesondere nach der Benutzung eines Taschentuchs und nach dem Niesen und Husten.
    • Bei Coronaviren ist eine Händedesinfektion nicht zwingend erforderlich. Der Erreger wird bereits durch eine Seife mit gutem Fettlösungsvermögen inaktiviert. Waschen mit Wasser allein genügt allerdings nicht!
    • Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollten Sie Mund, Augen oder Nase möglichst nicht berühren und auch keine Speisen mit der Hand essen. Umso wichtiger ist dann aber Händehygiene, wenn Sie nach Hause kommen.
    • Kurieren Sie Atemwegserkrankungen ebenfalls nach Möglichkeit Zuhause aus.

    Anleitung: So waschen Sie die Hände richtig

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Thema Handhygiene ganz nach oben gestellt. Was es zu beachten gilt:

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