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    Generation Y und Z für die Hotellerie gewinnen

    Ein weiser Hotelier weiß wie’s geht

    „Wir müssen uns ändern“

    Klaus Michael Schindlmeier ist gelernter Koch. Mehr als fünf Jahrzehnte arbeitet er in der Hotellerie. Sein Karriereweg führte ihn von Deutschland nach Österreich, in die Schweiz und wieder zurück. Vom Koch, zum Hotelmanager, zum Talenteschmied. Mit 67 Jahren ist er genauso frisch im Kopf wie zu Beginn seiner Karriere. Diese Freshness wird die Branche noch zu spüren bekommen.

    Klaus Michael Schindlmeier
    Kreativer Kopf und Macher: Klaus Michael Schindlmeier
    Karriere im Hotel
    Generation Y freut sich über beste Berufschancen

    Die Generation Y, geboren in den 1980/90er Jahren und die Generation Z, zu der alle gehören, die heute jünger als 23 Jahre alt sind, werden zur jungen Generation gezählt. Sie unterscheiden sich von der Generation davor. Als die Babyboomer damals ins Berufsleben starteten, waren gute Jobs rar. Leistung zählte. Wer vorwärts kommen wollte, machte Überstunden. Heute herrscht Fachkräftemangel – auch in der Hotellerie.

    Das Blatt hat sich gewendet und die Azubis haben freie Wahl. „In drei bis fünf Jahren werden wir ganz andere Vorstellungsgespräche führen. Dann werden die Bewerber das Gespräch dominieren, vor ihnen eine Liste mit Forderungen, die der Arbeitgeber erfüllen muss. Zum Teil erleben wir das schon heute.“,  so Schindlmeier. Aber er sieht das nicht als einen Zustand über den man als Hotelier verzweifeln muss. Man müsse sich anpassen.

    Karriere im Hotel
    Generation Y will mit Spaß und Eigenverantwortung arbeiten

    Junge Menschen legen heute Wert auf ein erfülltes Leben und dazu zählt neben dem Beruf auch die Freizeit. Der erfahrene Hotelier plädiert dafür den jungen Talenten diesen Freiraum zuzugestehen, ihnen die Zeit zu geben, ihre Leidenschaften neben dem Beruf auszuleben, um sich zufrieden und ausgeglichen dem Berufsleben zu widmen. Er überträgt ihnen frühzeitig Verantwortung, überlässt ihnen Projekte, die sie in Eigenregie von A bis Z durchführen und an denen sie wachsen können,  Selbstvertrauen aufbauen und so zu Führungspersönlichkeiten heranwachsen.

    „Hotellerie ist Zukunft“

    Weil Schindlmeier die Zukunft der Hotellerie so am Herzen liegt, hat er  die Initiative Hotalents gegründet. Mit ihr will er verkrustete Strukturen auflösen, Barrieren in den Köpfen einreißen und alle an einen Tisch bringen: Hoteliers und Auszubildende. Das Konzept heißt auch hier: jeder lernt von jedem. In Vorträgen und Workshops geht es um Mitarbeitergewinnung, -führung, und -motivation. Bei der Veranstaltung 2019 symbolisierte ein Boxring den vermeintlichen Kampf der Generationen darum „Wie der zukünftige Weg zu beschreiten sei“.

    Doch höre man genau hin was sich die alten Hasen der Branche und das junge Gemüse von morgen wünschen, so ist es der Gedanke gemeinsam etwas zu schaffen – für sich, den Betrieb und auch für den Gast. Schindlmeier kann nichts anfangen mit der alten Denke mit der er früher in seiner Ausbildung oft zu Höchstleitung angetrieben wurde. „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ hieß es da. Damit geht er keineswegs d`accord. Trotzdem ist er sich sicher: „Erfolg ist Neid, Ärger, Fleiß und Zielsetzung.“ Und er weiß junge Talente sind bereit diese Herausforderungen und Widrigkeiten in Kauf zu nehmen, um im Job erfolgreich zu sein – vorausgesetzt man lässt ihnen ihre Freiräume und behandelt sie auf Augenhöhe.

    Wichtige Stationen in der Karriere von Klaus Michael Schindlmeier


    • Kochausbildung mit 15 Jahren im Hotel Binoth in Lörrach, anschließend im Restaurant Pfeffermühle gelernt kreativ zu arbeiten und im Sternerestaurant Erbprinz u. a. für Kaiserin Zita von Österreich gekocht und breite Schultern bekommen

    • Selbständig mit Gaststätte inklusive Saal für 500 Personen im Alter von 22 Jahren

    • Küchenchef im Spezialitätenrestaurant „Distel“ im Rhönklinikum

    • Mit 32 Hoteldirektor in Österreich wo er das Aparthotel in Mittelberg im Kleinwalsertal führt.

    • Geschäftsführer der niederländischen Firma Bunkerpart, die als erste Apartments wie Hotelzimmer vermietet hat. In dieser Position war er deutschlandweit als Problemlöser unterwegs.

    • Hotelmeister/Betriebswirt mit 40

    • Gründer der Initiative Hotalents zusammen mit Lisa Aenis

    Austausch auf Augenhöhe: Hotalents

    Hotalents ist eine Initiative, die es sich zur Aufgabe macht, der jungen Generation in der Hotellerie und Gastronomie eine Stimme zu geben. Sie will den Austausch zwischen den Generationen in der Hotellerie fördern.

    Ideale Plattform für diesen Austausch ist der Hotalents-Kongress. Die Veranstaltung wurde 2018 ins Leben gerufenen. Hier feilen junge Talente der Hotelbranche gemeinsam mit der erfahrenen Generation an einem Imagewandel und an zukunftsträchtigen Ideen für die Zusammenarbeit.

    Die Branche leidet unter hoher Personalfluktuation und Fachkräftemangel. Dennoch bewegt sie sich zu wenig auf die Auszubildenden zu. Die junge Generation fordert flexiblere Arbeitszeitmodelle, Behandlung auf Augenhöhe und eine offene Feedbackkultur. Darüber wird nicht nur in Vorträgen gesprochen. Unterschiedliche Meinungen werden auf dem Podium diskutiert und ausgetauscht. Über Themen wie z. B. gute Mitarbeiterführung aussieht oder wie Mitarbeiter motiviert werden können und wollen, wird in Workshops gesprochen.

    Komplettiert wird das Hotalents-Angebot durch ein Training für Führungskräfte. In dieser Ausbildung lernen Nachwuchsführungskräfte im Hotel- und Tagungswesen ihre Führungskompetenzen zu